Hund

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass Hunde zu kohlenhydratreich ernährt werden (Häufig ein Problem bei Trockenfutter) Nicht selten macht dies über 50% der Ration aus! Durch zu kohlenhydratlastige Ernährung (Stärke, Phytate, Lektine) verschiebt sich das Milieu der Darmbakterien = Dysbiose im Darm und es kommt nicht selten zu Blähungen, Durchfällen und anderen schwerwiegenden Erkrankungen. Eine ausgewogene Besiedelung der Darmbakterien im Darm ist maßgeblich für ein gutes Immunsystem!

 

Bei Arthrosen sollte generell auf die Fütterung von Kohlenhydraten verzichtet werden, da Kohlenhydrate (Gluten = Klebereiweiß in Getreide) die Entzündungsprozesse in den Gelenken noch fördert.

 

Beim gesunden Hund ist gegen eine geringe Menge (ca. 10%) guter Kohlenhydrate, wie Hirse nichts einzuwenden.

 

Ich höre oft das Argument: Aber ihm geht es doch gut, er verträgt doch das Futter...(vorzugsweise am Besten noch Trockenfutter) mit dem vielen Getreide, synthetischen Vitaminen, Konservierungsstoffen und vielen Nebenprodukten. Ja, augenscheinlich mag das auch noch stimmen und vielleicht auch noch länger so weiter gehen, aber irgendwann wird sich die Fütterung in der Gesundheit des Hundes widerspiegeln. Spätestens dann landen diese Hunde bei mir... leider häufig zu spät und dann kann man nur noch versuchen den aktuellen Stand zu halten. Viel sinnvoller wäre es, die Fütterung von Anfang an zu überprüfen und auf die Bedürfnisse des Hundes anzupassen.

 

Studien belegen, dass ein artgerecht ernährter Hund eine längere Lebenserwartung hat.

 

Vielleicht Grund genug, einmal über die eigene Fütterung nachzudenken....